Es vergeht kein Tag, an dem er nicht darüber nachdenkt: Wilf McGuinness, der dem Münchner Absturz entkommen war, trägt noch immer die Erinnerung an die legendäre Mannschaft von Manchester United in sich, die in ihren glorreichen Tagen am 6. Februar 1958 niedergemäht wurde. Eine legendäre Mannschaft, die nicht unbemerkt bleiben würde bis zum beliebtesten Buchmacher Manchester United gedenkt jedes Jahr der Opfer dieser Tragödie, die unvergessen bleiben werden. Sie waren jung und trugen den Spitznamen „Busby Babes“. Unter der Führung von Sir Matt Busby wurde diese goldene Generation zweimaliger englischer Meister. 

Ein Tag im Februar

Alles endete am 6. Februar 1958. Die Mannschaft befand sich auf der Rückreise von Belgrad, wo sie im Viertelfinal-Rückspiel des Europapokals der Landesmeister gegen Roter Stern Belgrad gespielt und sich für das Halbfinale qualifiziert hatte. Nach einem Zwischenstopp in München zum Auftanken erreichte das Flugzeug Manchester nie.  Nach zwei wetterbedingt abgebrochenen Starts verlief der dritte Start tödlich für das Flugzeug und seine Passagiere. Die Folgen des Absturzes waren hoch: 23 Menschen kamen ums Leben, darunter acht Spieler und drei Mitglieder der Teamleitung. Innerhalb weniger Stunden verwandelte sich die Freude über die Qualifikation für das Halbfinale der C1 in Trostlosigkeit.  Unter ihnen waren acht Spieler: Eddie Colman (21), Duncan Edwards (21), Liam Whelan (22), David Pegg (22), Mark Jones (24), Geoff Bent (25), Tommy Taylor (26) und Roger Byrne (28). Edwards galt für viele als der beste Spieler seiner Generation und starb zwei Wochen nach dem Unfall.  Die anderen Passagiere waren drei Clubfunktionäre, acht Journalisten, drei Besatzungsmitglieder und ein Clubfan, ein Freund von Matt Busby. Andere waren besser dran, insbesondere neun Spieler, darunter Bobby Charlton, Bill Foulkes, Harry Gregg und Dennis Viollet als die berühmtesten, oder der mittlerweile legendäre Trainer der Busby Babes, Matt Busby, der den Mut hatte, auf die Bank zurückzukehren die Mannschaft wieder aufzubauen, die zehn Jahre später Europameister werden sollte.  Es ist ein Ereignis, das Teil des Lebens jedes einzelnen Spielers und seiner Fußballkultur war. Und warum? Weil es eine solche Tragödie war, dass die Erinnerung daran noch 60 Jahre lang nachhallt. Wilf McGuinness (80 Jahre alt) entkam der Tragödie. Er wurde verletzt und erfuhr die Nachricht im Krankenhaus, als er sich von einer Knorpeloperation erholte. Aber der Schmerz über diesen Verlust ist so groß, dass es schwierig ist, froh darüber zu sein, dass er entkommen ist oder nicht da war. Er nahm an den Beerdigungen aller seiner Teamkollegen teil und hat die Erinnerung noch immer im Gedächtnis. 

„Sie haben United gegründet.“

Sie waren so außergewöhnlich und so jung, als sie starben … Unglaublich! Sie waren das beste United-Team aller Zeiten. Drei Jahre nach Matt Busbys Ankunft gewannen sie den FA Cup, und nach drei Vizemeisterschaften wurde United 1952 mit vier Punkten Vorsprung vor den Londoner Rivalen Spurs und Arsenal Meister. 41 Jahre nach dem letzten Titel stand United kurz davor, einer Geschichte entgegenzugehen, die die englische Fußballgeschichte nachhaltig prägen sollte. United wurde von der Presse daraufhin „Busby Babes“ genannt, ein Begriff, der dem Trainer aufgrund seiner kindlichen Assoziation missfiel. Er bevorzugte schlicht den Namen „Red Devils“ (der Spitzname der Rugby-Mannschaft von Salford). Matt Busby holte junge Talente wie Johnny Berry, Tommy Taylor und Duncan Edwards ins Team. Mit Dennis Viollet und David Pegg gewann United in der Saison 1955/56 die Meisterschaft mit elf Punkten Vorsprung. Busby präsentierte anschließend sein neues Wunderkind Bobby Charlton mit einem verheerenden Schuss. Die Mannschaft gewann die Meisterschaft zum zweiten Mal und feierte anschließend europäischen Triumph, während die englische Nationalmannschaft zuvor den Wettbewerb mied. Zu Beginn der Saison 1957/58 hatte Busby das Gefühl, dass die Mannschaft für den europäischen Erfolg bereit sei. Knapp wurde es nach dem 2:1-Sieg gegen Roter Stern Belgrad im Viertelfinale des Europapokals.  Das Rückspiel in Belgrad ist eine echte Bewährungsprobe für die junge Manchester-Mannschaft. Sie qualifizieren sich mit einem 3:3-Unentschieden. Matt Busby kann auf eine gute Arbeit zurückblicken, die er in seinen 13 Jahren im Club geleistet hat. Die Weihe naht, aber auch das Unglück. 

Resilienz 

Nach der Tragödie des Münchner Flugzeugunglücks erholte sich der Verein nur schwer. Erst zehn Jahre später, 1968, gelang ihm der Gewinn der Europameisterschaft. Dieser Sieg wurde den Heldinnen gewidmet, die United zu dem gemacht hatten, was es heute ist. Besonders bedauerlich an dieser Tragödie ist der Mangel an Bildern und Videos der „Busby Babes“. Gerade in der heutigen Zeit, in der das Internet alles revolutioniert hat und man online alles finden kann, von alten Fußballspielen bis hin zu Spielanleitungen. Video Poker onlineDies entgeht den jungen Fans, die nicht erkennen können, warum diese ehemaligen Teamkollegen „großartige Spieler“ waren.